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Montag, 4. Februar 2013
Dystopie
Sie stand auf, um dem Ruf der der Arbeit zu folgen wurde dabei fast von 2 Autos gleichzeitig überfahren. Danach rauchte sie 3 Zigaretten um den Schock zu überwinden. Jetzt, einen Tag später, muss sie ständig husten und befürchtet dass sie Lungenkrebs hat. Der heutige Tag fing auch nicht besser an. Nach einem Telefonat hätte sie sich liebend gern selbst zur Adoption frei gegeben. Zumindest mütterlicher Seits. Um Energy abzubauen stieg sie auf ihr Rad. Sie bemerket nicht, dass der Sattel Risse aufwies und so machte es laut "PLATSCH PLÄDDER TROPF" als sie sich auf den Sattel plumsen ließ. Sie fuhr 2 Kilometer und hielt an einer Bäckerei, um sich ein Brötchen zu kaufen. Als sie den Laden betrat wollte sie direkt wieder umdrehen und raus rennen. Die Verkäuferin hinterm Tresen war ihr bekannt. Sie war 1,55m groß, 1,55m breit, hatte 1,55 m lange Hasenzähne und eine 1,55m lange Leitung, was sie allerdings nicht davon abhielt Romane zu erzählen. Sie gingen damals zusammen zur Schule. Ihr ging sie schon immer auf die Nerven. Sie tat so als würde sie die Verkäuferin gar nicht kennen und wies jedes Gespräch mit einer winkenden Handbewegung ab. Jetzt sitzt sie Brötchenknabbernd mit einem nassen Arsch auf dem Bürostuhl bei der Arbeit, die heute schon daraus bestand dem Chef in sein zu eng gewordenes, geblümtes Kleid zu helfen. Welch Erheiterung im tristen Alltag.
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